Smart-City-Projekt mit IOTA-Beteiligung von EU unterstützt

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Mit Hilfe von IOTA wird das Internet of Things ausgebaut und Energieeffizienz gefördert | © Stock-Graphics
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Die Initiative +CityxChange wurde von der Europäischen Komission formell eingeladen, am EU-Innovationsprogramm Horizon 2020 in der Kategorie “Smart Cities and Communities” teilzunehmen. Bei +CityxChange handelt es sich um einen Zusammenschluss von Universitäten, Unternehmen und Stiftungen, an dem auch die IOTA-Foundation beteiligt ist. In sieben europäischen Städten soll die Lebensqualität und Energiebilanz technologisch verbessert werden.

Experten der Europäischen Union haben das Projekt +CityxChange für gut befunden. Es handelt sich um eine Unternehmung, die sieben Städte in sieben EU-Staaten zu Smart Citys weiterentwickeln soll. Durch Zukunftstechnologien soll die Lebensqualität gesteigert und die Energiebilanz positiv gemacht werden. Die Städte sollen also mehr Energie produzieren als sie verbrauchen.

Unter Federführung der größten Universität Norwegens, der NTNU, bereiten sich über 20 Firmen und Organisationen auf das Projekt vor. Zu ihnen gehört auch die IOTA-Foundation. Trondheim in Norwegen und Limerick in Irland sollen als „Leuchtturmstädte“ zuerst die Zukunftsprojekte umsetzen. An diesen Erfolgen sollen sich dann die anderen Standorte orientieren.

Wirklich alles in trockenen Tüchern?

Das Projekt soll nun im Rahmen des EU-Programms Horizon 2020 mit 20 Millionen Euro gefördert werden. Die beteiligten Unternehmen wollen ihrerseits 10 Millionen beisteuern.

Neben dieser Erfolgsmeldungen zur Finanzierung drückt sich der entsprechende Artikel auf dem Blog der IOTA-Foundation aber auch etwas wage aus. So heißt es, das Projekt habe „exzellente Kommentare“ von den Experten der EU-Kommission eingefahren und sei „unter den besten von elf konkurierenden Vorschlägen“.

Auf der Webseite von +CityxChange  ist aber bislang nur zu lesen, dass ein Vorschlag zur Förderung bei der EU eingereicht wird. Nicht, ob dieser auch angenommen wurde. Laut dem Zeitplan auf der selben Seite soll bis September darüber entscheiden werden. Auch auf der entsprechenden EU-Seite sind bislang weder +CityxChange noch NTNU oder die IOTA-Foundation unter den Partnern zu finden.

Erfahrungen in Fernost

Bereits Anfang dieses Jahres war IOTA eine Partnerschaft mit Taipeh eingegangen. Die Hauptstadt Taiwans will ebenfalls eine Smart City werden. Als konkretes Projekt wurde die Entwicklung eines neuen Personalausweises namens „TangleID“ eingeleitet. Jim Huang, CTO der örtlichen Partnerfirma Biilabs, ist optimistisch, dass es noch dieses Jahr zur Nutzung durch die Massen kommt.

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