Russland verbietet Zahlungen mit Bitcoin, genehmigt aber seinen Handel!

03.12.2020 13:38 274 mal gelesen Lesezeit: 2 Minuten 0 Kommentare

Laut eines Reuters-Berichts arbeitet die russische Sberbank, gemeinsam mit JPMorgan, an der Einführung einer digitalen Währung in Russland. Gleichzeitig steht das Verbot von Bitcoinzahlungen innerhalb Russlands kurz bevor! Parallel zur zunehmenden weltweiten Adaption von Bitcoin scheinen Banken diverser Länder ein steigendes Interesse an der Entwicklung einer eigenen digitalen Währung zu haben. Laut Reuters hat sich die Sberbank mit JPMorgan zusammengetan, um die Einführung einer digitalen Währung namens Sbercoin für 2021 zu evaluieren. Diese beiden Bankinstitute arbeiten bereits seit mehr als einem Jahrzehnt in verschiedenen Bereichen zusammen. Jetzt bietet JPMorgan der Sberbank ihren Know-how-Vorsprung an, nachdem sie ihren eigenen StaibleCoin namens JPM-Coin bereits erfolgreich auf den Markt gebracht haben. Die Sberbank ist der zweitgrößte Kreditgeber in Russland und damit eine der größten Banken des Landes. Darüberhinaus verfügt sie über bedeutende Präsenz in ganz Osteuropa, sowie über Niederlassungen in mehr als 18 weiteren Ländern.

Die Entscheidung, eine eigene digitale Währung auszugeben, wurde durch Russlands klare Haltung beflügelt, welche Kryptoaktivitäten in Zukunft legal sind und welche nicht. Darüber hinaus prüft die Sberbank die Einführung einer Handelsplattform für digitale Assets. Die Plattform würde auf Blockchain- Technologie basieren und könnte mit dem neuen Sbercoin gestartet werden. Wie von CNF im Mai dieses Jahres berichtet, arbeitete Russland an einem Gesetzesentwurf, der ein vollständiges Verbot kommerzieller Aktivitäten im Zusammenhang mit BitcoinEthereum und anderen Kryptowährungen vorsah. Das Gesetz wurde nun jedoch geändert, um so nur Zahlungen mit Kryptowährungen zu verbieten, aber den Handel mit selbigen weiter zuzulassen. - Dieses neue Gesetz wird am 1. Januar 2021 in Kraft treten. Sergei Popov - Director of Business Transactions - der Sberbank, gab an das die Bank eine an den russischen Rubel gebundene digitale Währung ausgeben könne.

Es würde erwartet, dass diese digitale Währung als Mittel zur Abwicklung von Transaktionen in Verbindung mit anderen digitalen Vermögenswerten dienen könne. Olga Skorobogatova, Erste Assistentin des Gouverneurs der Bank von Russland, erklärte jedoch Ende November, dass die russische Zentralbank die Ausgabe digitaler Vermögenswerte, welche an die Landeswährung gebunden wären, nicht genehmige. Skorobogatova erklärte auch, dass ein großes Interesse an der Einführung einer digitalen Zentralbankwährung besteht, also eines CBDCs Russlands. In diesem Zusammenhang noch Interessant zu erwähnen, wäre das der russische Premierminister Michail Mischustin inländischen Investoren die Anerkennung von Kryptowährungen wie Bitcoin per Gesetz versprochen hat. Auf diese Weise hätten Anleger rechtliche Unterstützung, um Rechtsstreitigkeiten beizulegen und ihre Investition zu schützen.

Mischustin fügte hinzu: „(…) Die Eigentümer solcher Vermögenswerte können ihre Rechte und Interessen schützen, um die Erschaffung einer Schattenwirtschaft zu erschweren.“   Bild@Depositphotos

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Zusammenfassung des Artikels

Die russische Sberbank plant in Zusammenarbeit mit JPMorgan die Einführung einer eigenen digitalen Währung namens Sbercoin für das Jahr 2021. Gleichzeitig steht in Russland ein Verbot von Bitcoin-Zahlungen kurz bevor.

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