Ripple (XRP) & Bank of America: Ist die Partnerschaft jetzt bestätigt?

09.08.2020 14:32 327 mal gelesen Lesezeit: 3 Minuten 0 Kommentare

Die Beziehung zwischen Ripple und der Bank of America (BoA) ist wohl eine der langwierigsten Fragen in der Krypto-Welt, gibt es jetzt Klarheit? In den letzten Jahren gab es mehrere Gerüchte darüber, dass das zweitgrößte Bankinstitut der Vereinigten Staaten das Zahlungsprotokoll von Ripple für Echtzeit-Abwicklungen implementiert. Bisher gab es jedoch weder von Ripple noch von der BoA jemals eine offizielle Bestätigung. Kürzlich tauchte online eine E-Mail auf, die Bände über die undurchsichtige Beziehung zwischen Ripple und der Bank of America spricht.

Einzelheiten aus der angeblichen Ripple-E-Mail

Die Beziehung zwischen der in San Francisco ansässigen Firma für Blockchain-Zahlungen und der Bank of America ist nach wie vor rätselhaft. Das Gerücht, dass die beiden Partner waren, begann bereits 2018 zu brodeln, nachdem Ripple die Bank bei einem Seminar des Internationalen Währungsfonds (IWF) als Partner bezeichnet hatte. Im Juli letzten Jahres meldete die Bank of America ein Patent an, das ein globales Zahlungssystem auf der Grundlage der Technologie von Ripple im Detail beschreibt. Darüber hinaus lobte die Leiterin des globalen Bankwesens bei der BoA, Julie Harris, die Technologie von Ripple während eines Podcasts im April dieses Jahres. ( Am 7. August teilte ein Twitter-Nutzer mit dem Namen Panosmek eine E-Mail mit, die angeblich von Ripple stammt. Laut dieser E-Mail ist die Bank of America bereits Partner von Ripple, seit sie in diesem Jahr RippleNet beigetreten ist. In der E-Mail werden auch die Banorte Bank und D-Local als weitere wichtige Ergänzungen des von Ripple betriebenen Zahlungsnetzwerks genannt. Weitere Einzelheiten der Partnerschaft zwischen Ripple und der Bank of America sind momentan jedoch noch unbekannt.

Wird die Abneigung der Banken gegen Krypto nun zu FOMO?

Die traditionellen Bankinstitute haben sich nicht besonders für den Paradigmenwechsel im Finanzsektor erwärmt. Im Laufe der Jahre hatten die Banken eine recht komplexe Beziehung zu Kryptowährungen und der zugrunde liegenden Blockchain-Technologie. Tatsächlich haben mehrere Banken wiederholt jegliches Interesse an der Erforschung von Krypto-Lösungen sogar verurteilt. Nun scheint es jedoch, als würden einige der großen Banken endlich ihre Türen für Kryptowährungen und die Blockchain-Technologie öffnen. Anfang des Jahres wurde enthüllt, dass JPMorgan Chase & Co. nun die in den USA ansässigen Kryptobörsen Coinbase und Gemini betreut - obwohl CEO Jamie Damon zuvor schlecht über Krypto gesprochen hatte. Wie letzte Woche ausführlich berichtet, arbeitet Berichten zufolge auch das Unternehmen Goldman Sachs an einer eigenen Kryptowährung. Die Bank, die eigentlich schon seit 2018 eine gemischte Beziehung zu Krypto hat, könnte nun schon in naher Zukunft einen Stablecoin einführen. Die Investmentbank hat einen neuen globalen Leiter für digitale Vermögenswerte, Mathew McDermott, ernannt, der bei der Umsetzung dieses neuen Projekts helfen soll. Die Tatsache, dass immer mehr Banken aktiv an der Erfprobung und Implementierung von Krypto-Lösungen arbeiten, anstatt die Anlageklasse ständig zu verurteilen ist nun endlich ein großer Schritt in die richtige Richtung. Wir betrachten bullisch den Kryptomarkt und sind gespannt was die nächste Zeit noch bringt! Bild via Flickr / Lizenz

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Zusammenfassung des Artikels

Es gibt nun angebliche Klarheit über die Beziehung zwischen Ripple und der Bank of America, da eine E-Mail aufgetaucht ist, die besagt, dass die Bank bereits ein Partner von Ripple ist. Weitere Details über die Partnerschaft sind jedoch noch unbekannt.

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