Putin zu Vlogger: Kryptogeld ist „per definitionem“ nicht staatlich

09.06.2018 22:35 303 mal gelesen Lesezeit: 2 Minuten 0 Kommentare

Am Donnerstag hat Wladimir Putin in der Sendung Direkter Draht zu Kryptowährungen Stellung bezogen. Auf die Frage eines Vloggers, ob Russland seine eigene Kryptowährung herausbringen werde, antwortete Putin unter anderem, dass Kryptogeld „per definitionem“ transnational sei. Dennoch deutete er an, dass Russland sich die Blockchain-Technologie im Hinblick auf die Umgehung internationaler Sanktionen genauer ansehe. In der jährlichen Live-Sendung Direkter Draht beantwortet der russische Präsident Wladimir Putin Bürgerfragen. Am Donnerstag wurde die sechzehnte Ausgabe des Fernsehprogramms übertragen.

Die laut Fernsehsender über zwei Millionen Anrufe, Videonachrichten und Briefe werden im Vorfeld themenbezogen selektiert. Dieses Mal lag der Fokus auf Fragen zur russischen Wirtschaft. Neben Fragen zur wirtschaftlichen Lage des Landes, zu der in Russland stattfindenden Fußball-Weltmeisterschaft und zu den das Land immer noch beutelnden internationalen Sanktionen, wurde der Kremlchef auch über Kryptowährungen befragt. Der russische Vlogger Artem Khokholikov konfrontierte Putin mit einer Frage, die ihm zufolge derzeit „alle Jugendlichen umtreibt“: “Wird Russland seine eigene Kryptowährung haben? [..

.] Wird sie vom Staat kontrolliert sein? [...] Glauben Sie, dass Kryptowährungen in naher Zukunft unser reguläres Standard-Geld komplett ersetzen werden?“ Der russische Präsident bewies in seiner Antwort auf die drei Fragen, dass er sich mit den Begrifflichkeiten und dem Konzept hinter Kryptowährungen auseinandergesetzt hat – auch wenn seine allgemeinen Aussagen nichts Neues über seine Ansichten zu Kryptowährungen zu Tage brachten.

Putin betonte, dass Kryptowährungen „per definitionem“ nicht staatlich kontrolliert werden könnten, da sie ihrem Wesen nach „grenzüberschreitend“ funktionieren. Auch zum Mining äußerte sich der russische Staatschef. Er wies den Vlogger darauf hin, dass die Praxis zur Zeit keiner Regulierung unterliege, aber seitens der Regierung „sehr vorsichtig behandelt“ werde. Mit dieser Aussage bezieht sich Putin vermutlich auf das am 1. Juli in Kraft tretende Regulationsgesetz für Digitalvermögen, welches den gesamten russischen Kryptomarkt Regulierungen unterziehen werde.

Damit soll vor allem ICO-Betrügen vorgebeugt werden. Aber Putin ließ auch Töne anklingen, die vermuten lassen, dass er in Kryptowährungen einen Wert erkennt, den Russland für sich nutzen könne. So betonte er, dass Russland das „Phänomen“ genau zu beobachten habe, um abwägen zu können, wie sich das Land „an dem Prozess beteiligen“ kann. Nachdem bereits seit 2015 wiederholt darüber berichtet wurde, Russland überlege mithilfe eines „BitRubel“ internationale Sanktionen zu umgehen, sprach Putin den brisanten Satz aus: Wir müssen uns damit beschäftigen, wie wir Kryptowährungen nutzen können, um „Restriktionen im Bereich internationaler Finanzaktivitäten“ vermeiden zu können. [sc name="BitStarz Banner"]

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Zusammenfassung des Artikels

In einer Live-Sendung hat der russische Präsident Wladimir Putin Stellung zu Kryptowährungen bezogen. Er erklärte, dass der Einsatz von Kryptogeld im Hinblick auf die Umgehung von internationalen Sanktionen geprüft werde, betonte jedoch, dass Kryptowährungen per Definition transnational seien und daher nicht staatlich kontrolliert werden könnten.

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