Peter Thiel und Bitmain investieren in EOS-Entwickler Block.one

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Das Glas ist voll. Kaum etwas ist gediehen. Trotzdem wird mehr und mehr Geld investiert. | © Depositphotos
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In einer neuen Finanzierungsrunde hat sich Block.one die monetäre Unterstützung von Star-Investor Peter Thiel gesichert. Bitmain, Mining-Hardware-Hersteller und einflussreiches Unternehmen in der Krypto-Sphäre, ist ebenfalls mit von der Partie.

4 Milliarden Dollar waren offenbar erst der Anfang. Diese Summe wurde durch das spektakuläre, sich über ein ganzes Jahr erstreckende, EOS-ICO eingenommen. Nun, da das Mainnet gestartet ist, hat Block.one, das Entwickler-Unternehmen hinter der aktuell fünftgrößten Kryptowährung, für eine neue Investitionsrunde Geldgeber von Weltrang gefunden.

Peter Thiel: selbst im Silicon-Valley eine Ausnahmeerscheinung

Einerseits wird sich Peter Thiel beteiligen. Der deutsch-amerikanische Unternehmer und Investor hat schon in der Vergangenheit früh in Unternehmen investiert, die heute aus dem Internet nicht mehr wegzudenken sind. Er gehörte zu den Gründern von PayPal und war der erste, der 2004 Geld in Facebook steckte. Im Gegensatz zur überwältigenden Mehrheit der Tech-Größen im Silicon-Valley unterstützte Thiel Donald Trump im Präsidentschaftswahlkampf 2016.

Auch in der Welt der Kryptowährungen ist der Investor kein Unbekannter. Bereits im Juni 2014 unterstützte er Ethereum-Gründer Vitalik Buterin mit einem Stipendium von 100.000 Dollar. Zu diesem frühen Zeitpunkt existierte noch nicht einmal der ETH-Token. Nicht einmal das Ethereum-ICO hatte stattgefunden.

Bitmain: Der unaufhaltsame Krypto-Koloss

Auch der ASIC-Hersteller und Mining-Pool-Betreiber Bitmain wird in Block.one investieren. Der Einfluss des chinesischen Konzerns kann kaum überschätzt werden. Mit seinem Marktwert von über 10 Milliarden Euro stellt er selbst andere Branchen-Größen wie Binance oder Coinbase in den Schatten. Erst kürzlich sind wir der Frage nachgegangen, ob Bitmain sogar die Dezentralität des Bitcoin-Netzwerks in Frage stellen könnte.

Diesen Mai investierte der chinesische Konzern bereits 110 Millionen Dollar in Circle, einen bedeutenden Exchange- und Wallet-Anbieter. Im Juli folgte eine Investition von 50 Millionen Dollar in den Opera-Browser, der sicherlich nicht zufällig kurz darauf die Implementierung einer Krypto-Wallet ankündigte. 

Begrüßt du das frische Geld für die EOS-Entwickler oder denkst du, dass sie sich nur die Taschen füllen wollen? Schreibe uns deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte.

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