Laut Analysten könnte Gold auf 2.600 US-Dollar steigen, wenn der Dollar weiter an Boden verliert

08.09.2023 12:50 1797 mal gelesen Lesezeit: 3 Minuten 0 Kommentare

Carley Garner, einer der Mitgründer des Maklerunternehmens DeCarley Trading, hat kürzlich Einblicke in den Goldmarkt gegeben und darauf hingewiesen, dass das Edelmetall kurz davor steht, neue Allzeithochs zu erreichen. Ihre Analyse kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der US-Dollar Anzeichen dafür zeigt, dass er an Schwung verliert.

Laut Garner dürfte der US-Dollar-Index (DXY), ein Maß für die Stärke des Dollars gegenüber einem Korb ausländischer Währungen, vor dem Erreichen von 105 Punkten auf Widerstand stoßen. Derzeit liegt der DXY bei 104,9. Garner geht davon aus, dass der DXY möglicherweise in Richtung der 99-Marke sinken könnte, was eine bedeutende Entwicklung für Gold darstellen könnte.

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Sie erklärt, dass, wenn der DXY unter dieses Unterstützungsniveau fällt und sich in Richtung Mitte der Neunziger bewegt, dies eine große Verschiebung auf dem Goldmarkt auslösen könnte. Anstatt lediglich 2.000 US-Dollar pro Unze anzustreben, könnte Gold das Potenzial haben, neue Allzeithochs zu erreichen. Garners Schätzung geht davon aus, dass der Goldpreis in einem solchen Szenario auf beeindruckende 2.600 US-Dollar pro Unze steigen könnte.

Gold hat in den letzten Monaten eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit gezeigt, selbst angesichts der sich den 15-Jahres-Höchstständen nähernden US-Anleiherenditen und der Sorge vor einer drohenden Rezession. Garner glaubt, dass, wenn die Renditen der Staatsanleihen ihren Höhepunkt erreichen, dies den erheblichen Gegenwind für Gold beseitigen würde.

Darüber hinaus weist sie darauf hin, dass der Markt derzeit die größten Netto-Short-Positionen bei Anleihen aller Zeiten verzeichnet. Diese Situation impliziert, dass sich diese Positionen irgendwann umkehren werden, was möglicherweise zu einem Anstieg der Anleihepreise führt.

Marktbeobachter beobachten die Maßnahmen der Federal Reserve genau, insbesondere im Hinblick auf etwaige Zinsänderungen. Während die Indikatoren darauf hindeuten, dass die Zinsen kurzfristig unverändert bleiben dürften, gibt es eine wachsende Meinungsverschiedenheit am Markt hinsichtlich einer möglichen Zinserhöhung bis November.

Trotz des Potenzials für eine rückläufige Dynamik auf dem Goldmarkt behält Garner seinen optimistischen Ausblick bei. Sie räumt ein, dass es vorübergehende Rückgänge geben könnte, glaubt aber insgesamt, dass sich Gold in einer starken Position befindet.

In der Vergangenheit diente Gold als Absicherung gegen Inflation und als sicherer Hafen. Seit Jahrzehnten hat es seinen Wert bewiesen, mit jährlichen Renditen von bis zu 35 % in Zeiten hoher Inflation in den 1970er Jahren.

Im Zusammenhang mit Kryptowährungen betrachten einige Befürworter Bitcoin (BTC) als digitales Äquivalent von Gold. Sowohl Gold als auch Bitcoin zeichnen sich durch begrenztes Angebot, Haltbarkeit und Portabilität aus. Bitcoin hat jedoch den zusätzlichen Vorteil der Teilbarkeit, was es zu einer bequemen Option für Transaktionen macht.

Zusammenfassend deutet die Analyse von Carley Garner darauf hin, dass Gold in einer günstigen Position ist, um neue Rekordhochs zu erreichen, insbesondere wenn der US-Dollar weiter schwächelt. Diese Einschätzung steht im Einklang mit der historischen Rolle von Gold als verlässlicher Wertaufbewahrungsmittel und Absicherung gegen wirtschaftliche Unsicherheiten. Darüber hinaus werfen Garners Erkenntnisse Licht auf die anhaltende Debatte darüber, ob Bitcoin angesichts seiner gemeinsamen Eigenschaften als modernes digitales Gegenstück zu Gold dienen kann.

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Zusammenfassung des Artikels

Carley Garner von DeCarley Trading prognostiziert, dass Gold neue Allzeithochs erreichen könnte, wenn der US-Dollar weiter an Stärke verliert. Sie betont die historische Rolle von Gold als Wertaufbewahrungsmittel und zieht Parallelen zu Bitcoin als digitales Äquivalent.

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