Indien plant die Kriminalisierung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen

15.03.2021 19:44 215 mal gelesen Lesezeit: 2 Minuten 0 Kommentare

Thema in Kurzform

  • Indien erwägt ein Gesetz, das den Besitz, Handel und die Förderung von Kryptowährungen unter Strafe stellen könnte.
  • Das geplante Verbot soll auch die Entwicklung von Blockchain-Technologie einschränken, die nicht staatlich genehmigt ist.
  • Betroffenen drohen strenge Strafen, die von Geldbußen bis hin zu Gefängnisstrafen reichen können.

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In Indien wird ein Gesetz vorgeschlagen, das Kryptowährungen verbietet und jeden bestraft, der im Land handelt oder solche digitalen Vermögenswerte sogar besitzt. Ein neuer Reuters-Bericht behauptet, dass Indien ein neues schwerfälliges Anti-Bitcoin Gesetz vorbereitet. Frühere Vorschriften in dem Land zielte auf die Verwendung von privaten Coins, aber das neue Gesetz wird geradezu den Besitz von Kryptowährungen kriminalisieren.

Das bedeutet, dass man ernsthafte Strafen für den einfachen Besitz von Bitcoin oder anderen digitalen Vermögenswerten bekommen kann. Und das ist noch nicht alles. Der angebliche Gesetzentwurf zielt darauf ab, die Verwendung von Kryptowährungen weiter zu erzwingen, indem das Mining und der Handel abgeschafft werden. Es bleibt unklar, welche Strafen das Gesetz vorsieht, aber die Sanktionen können Geld- oder sogar Gefängnisstrafen beinhalten. Ein anonymer, hochrangiger Regierungsbeamter gab die Informationen gegenüber Reuters preis und erklärte, dass der Gesetzesentwurf in Arbeit sei und sich in der Beratung befinde.

Er verriet weiter, dass die Regierung Miners und Händlern ein Zeitfenster von sechs Monaten einräumen könnte, um den Betrieb einzustellen und ihre Positionen zu liquidieren, bevor das Gesetz in vollem Umfang in Kraft tritt. So hart es auch erscheinen mag, eine Gefängnisstrafe ist durchaus denkbar und wird bereits seit 2019 in Erwägung gezogen. BloombergQuint enthüllte in einem exklusiven Bericht, dass die Gesetzgeber des Landes über eine plausible ein- bis zehnjährige Gefängnisstrafe für den Besitz, das Mining oder den Transfer von Kryptowährungen nachdenken.

Bitcoin erreichte am Samstag ein Rekordhoch von 60.000 Dollar und hat seinen Wert in diesem Jahr fast verdoppelt, da die Akzeptanz für Zahlungen mit Unterstützung von prominenten Unterstützern wie Tesla-CEO Elon Musk gestiegen ist. In Indien steigt das Transaktionsvolumen trotz des von der Regierung angedrohten Verbots an. Nach Schätzungen der Branche halten mittlerweile 8 Millionen Investoren 100 Milliarden Rupien in Krypto-Investments. Offizielle Daten sind nicht verfügbar.

Wenn das Verbot Gesetz wird, wäre Indien die erste große Volkswirtschaft, die den Besitz von Kryptowährungen illegal macht. Selbst China, das Mining und Handel verboten hat, bestraft den Besitz nicht.   Bild@ Pixaby / Lizenz


FAQ zur künftigen Krypto-Regulierung in Indien

Was plant Indien bezüglich Kryptowährungen wie Bitcoin?

Die indische Regierung plant, den Besitz, Handel, Mining und Austausch von Kryptowährungen zu kriminalisieren.

Warum plant Indien diese Maßnahme?

Es wird angenommen, dass diese Maßnahmen Teil der Bemühungen sind, eine nationale digitale Währung in Indien einzuführen.

Was bedeutet dies für bestehende Bitcoin-Anleger in Indien?

Aktuelle Bitcoin-Anleger könnten gezwungen sein, ihre Anlagen zu liquidieren oder könnten auf andere Weise von der Gesetzesänderung betroffen sein. Genauere Details sind abhängig von dem konkreten Gesetzestext der Reform.

Gibt es Ausnahmen von diesem geplanten Verbot?

Das endgültige Gesetz ist noch nicht bekannt, daher lässt sich das noch nicht definitiv sagen. Es ist aber möglich, dass bestimmte Ausnahmen oder Übergangslösungen existieren könnten.

Hat diese Maßnahme Auswirkungen auf die globale Krypto-Community?

Dieses Verbot könnte potenziell Auswirkungen auf den globalen Krypto-Markt haben, da Indien ein großer Markt ist. Es könnte andere Länder beeinflussen, ähnliche Maßnahmen zu evaluieren.

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Zusammenfassung des Artikels

Ein anonymer Regierungsbeamter in Indien hat gegenüber Reuters enthüllt, dass die Regierung ein neues Anti-Bitcoin-Gesetz plant, das den Besitz, das Mining und den Handel von Kryptowährungen kriminalisieren würde. Die Sanktionen könnten Geld- und Gefängnisstrafen beinhalten.

Nützliche Tipps zum Thema:

  1. Versuche, dich über die aktuelle rechtliche Situation von Kryptowährungen in deinem Land auf dem Laufenden zu halten, um mögliche Risiken zu vermeiden.
  2. Wenn du in Kryptowährungen investiert hast und in Indien lebst oder planst, dorthin zu ziehen, solltest du die Entwicklung dieser Gesetzgebung genau verfolgen.
  3. Bevor du in Kryptowährungen investierst, informiere dich über die Risiken und die Volatilität dieser Anlageklasse.
  4. Es könnte sinnvoll sein, einen Finanzberater zu konsultieren, bevor du in Kryptowährungen investierst, besonders wenn du in einem Land lebst, das Kryptowährungen kriminalisieren könnte.
  5. Behalte die globalen Trends und Gesetze im Zusammenhang mit Kryptowährungen im Auge, da diese die Preise und die Verfügbarkeit beeinflussen können.