David vs. Goliath –Kryptounternehmen verklagen Google, Twitter & Facebook! 

22.07.2020 15:54 442 mal gelesen Lesezeit: 2 Minuten 0 Kommentare

Die drei Unternehmensriesen könnten sich in einer Sammelklage wegen des Verbots von Werbung – im Zusammenhang mit Kryptounternehmen im Jahr 2018 – bald vor einem australischen Gericht verantworten müssen.  Laut einem Sonntagsbericht von Daily Mail Australia behaupten australische Krypto-Unternehmer, vertreten durch die in Sydney ansässige Anwaltskanzlei JPB Liberty, sie seien durch das Verbot ihrer Werbung geschädigt worden und fordern Schadensersatz in Höhe von 872 Mio. AUD (~ 600 Mio. USD).

Dieser Betrag könnte laut dem Bericht auf insgesamt 300 Mrd. AUD steigen, wenn sich mehr Prozessparteien der Sammelklage anschließen. Der Fall David-gegen-Goliath hat bis Dato Rechtsstreitigkeiten mit Forderungen im Wert von 600 Millionen US-Dollar angezogen – eine Zahl, die mit dem Beitritt von mehr Parteien stetig zugenommen hat. Der No-Win-No-Fee-Fall wurde nun einem hochrangigen Rechtsanwalt zur Überprüfung vorgelegt, bis die Finanzierung eingereicht werden muss. Die Unternehmen und Einzelpersonen geben an, dass ihre Geschäfte geschädigt wurden, als Google, Facebook und Twitter 2018 Werbung für Kryptowährungen verboten haben.

Die Social-Media-Giganten handelten innerhalb weniger Wochen und nahmen das Verbot sogar in ihre Nutzungsbedingungen auf. Google kündigte an, das umfassende Verbot im September 2018 teilweise aufzuheben, damit regulierte Börsen Anzeigen in den USA und Japan kaufen können. Die klagenden Unternehmer sagen, dass es 2018 nur sehr wenige regulierte Börsen gab, sodass das Werbeverbot für soziale Medien ihr legitimes Geschäftswachstum beeinträchtigte, da sie nicht die weltweit größten Online-Werbeplattformen nutzen konnten, um potenzielle Kunden zu erreichen. JPB Liberty organisiert die Finanzierung des Falls durch institutionelle Prozess Finanzierer, Risikokapital und ideologisch ausgerichtete Investoren. Antragsteller erhalten 70 Prozent aller eventuellen Prozesseinnahmen, während die Geldgeber 30 Prozent erhalten sollen.

Brian Bishko, der in Israel ansässige Vizepräsident für Technologie und öffentliche Angelegenheiten von JPB Liberty und selbst ein konservativer Blogger, sagte: „Die Social-Media-Giganten seien zu groß geworden. Ich denke, Facebook ist zu mächtig, um auf der Welt zu existieren. Ich denke ehrlich, es ist eine Gefahr für die Welt“. Laut Dr. Bishko habe das Verbot der Werbung für Kryptowährungen auch neue soziale Netzwerke zerstört.

 "Hive, das damals Steem hieß, war immer größer geworden – und plötzlich konnten sie nicht mehr auf Facebook werben und neue Nutzer gewinnen", sagte Dr. Bishko"Dies hat enormen Schaden angerichtet." Diese neu aufkommenden Social-Media-Plattformen, die Blockchain-Technologie verwenden, stellen eine Bedrohung für YouTube und Facebook dar, sagte Dr. Bishko.

Laut Prognosen von eMarketer.com erwirtschafteten Google und Facebook 2019 zusammen 60,9% aller Einnahmen für digitale Werbung in den USA. Googles Muttergesellschaft Alphabet besitzt auch YouTube und kontrolliert somit auch die Werbung auf dieser Plattform. Zusammen mit Twitter kontrollieren die Social-Media-Giganten die Mehrheit der Online-Werbeplattformen im englischsprachigen Raum. Wie der Fall David gegen Goliath ausgehen wird, ist noch lange nicht klar und steht derzeit ganz am Anfang einer mit Sicherheit langen und komplexen, aber sehr interessanten Debatte.

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Zusammenfassung des Artikels

Google, Facebook und Twitter könnten in Australien wegen des Verbots von Werbung für Kryptounternehmen verklagt werden. Australische Kryptounternehmer fordern Schadensersatz in Höhe von 872 Millionen AUD (600 Millionen USD) und argumentieren, dass das Verbot ihr Geschäftswachstum beeinträchtigt habe.

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